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Die internationale Konkurrenz im Tourismussektor ist durch die internationale Wirtschaftskrise weiter gewachsen. Während kurzfristig in einigen Ländern auf eine Konkurrenz über den Preis gesetzt wird, sind hier die Grenzen bald erreicht. Ein ungünstiges Preis-Leis tungs verhältnis verursacht strukturelle Schäden im Sektor und Verluste, weil Besucher kein zweites Mal kommen.

 

Auf der anderen Seite befindet sich der Sektor im Umbruch. Wurden früher Reisen vor allem als Pakete über Milliardeninvestitionen in die türkische Hotellerie / Magazin Oktober 2010Reisebüros verkauft, finden modulare Angebote Resonanz. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung, die das Internet für das Marketing spielt. Die Türkei konnte vor diesem Hintergrund in den vergangenen eineinhalb Jahren eine auf den ersten Blick günstige Bilanz ziehen. Die absoluten Besucherzahlen und die Tourismuseinnahmen haben sich 2009 und in den ersten neun Monaten 2010 erhöht. Verschlechtert hat sich jedoch das Einnahmenniveau pro Besucher. Angesichts schnell wachsender Kosten eine ungünstige Entwicklung.

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Nachfrage nach Stahl in der Türkei steigt wieder

 

Der Eingang von Bestellungen in der türkischen Eisen- und Stahlindustrie weist seit Dezember 2009 wieder eine positive Tendenz auf. Zwar haben die traditionell guten Absatzkanäle in den Nahen und Mittleren Osten die Einbußen in der Krise 2009 etwas gebremst, dennoch ging die Rohstahlerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 5,6% zurück. Die ersten Monate 2010 sind durch erhebliche Preissteigerungen gekennzeichnet. Ursachen liegen sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite.

Weltweit haben sich die Stahlpreise in den vergangenen Monaten deutlich erhöht. Maßgeblich sind dafür die wieder anspringende Konjunktur, vor allem die Nachfrage aus dem asiatischen Raum einerseits und eine Neuordnung der Preisfindung bei Eisenerz andererseits. Auch in der Türkei wächst der Bedarf an Stahl wieder, seitdem wichtige Abnehmerbranchen wie die Automobil- oder die Elektrogeräteindustrie ihre Produktion erneut hochfahren. Hinzu kommt die Nachfrage aus der Golfregion vor allem nach Baustahl, der für große Infrastrukturprojekte benötigt wird.

 

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Zur vom 11. bis 14. November auf dem TÜYAP Messegelände in Istanbul stattfindenden Ankiros Messe werden alle wichtigen Akteure des Welthandels von Eisen und Stahl erwartet.

 

Die Messe wird von einem internationalen Metallurgie und Materialtechnik Kongress sowie dem internationalen Ankiros Gießereikongress begleitet. Während die Türkei nicht nur ein wichtiger Produzent von Eisen und Stahl ist, erweist sich das Land zugleich auch als ein wichtiger Markt mit Wachstumspotenzial. Die Türkei gehört zu den weltweit größten Produzenten von Eisen und Stahl. Aufgrund der starken Produktionsrückgänge im vergangenen Jahr stieg die Türkei um zwei Ränge auf Platz 9 unter den internationalen Stahlproduzenten auf. In den ersten acht Monaten diesen Jahres erreichte der türkische Export von Eisen und Stahl ein Volumen von 5,544 Mrd. Dollar. Er lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau von 5,092 Mrd. Dollar. Im gleichen Zeitraum stehen dem Importe mit einem Wert von 10,279 Mrd. Dollar gegenüber. Während der Anstieg des Exports bei 8,88 Prozent lag, erreichte er beim Import eine Höhe von 49,77 Prozent.

 

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Görkem Çetinci